DANA Eine der zehn
Vollkommenheiten
Eine der zehn Betrachtungen
Eine von drei verdienstvollen Handlungen
1. Aus Liebe (chandá; K:
pemena, d.i. aus persönlicher Zuneigung) gibt man Gaben;
2. im Ärger gibt man
Gaben;
3. aus Verblendung gibt man
Gaben;
4. aus Furcht gibt man
Gaben;
5. oder man gibt im Gedanken:
'Was da früher vom Großvater gegeben und getan wurde, von diesem alten
Familienbrauche darf ich nicht abgehen';
6. oder man gibt im Gedanken:
'Wenn ich diese Gabe gebe, werde ich beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode
auf guter Fährte, in himmlischer Welt wiedererscheinen';
7. oder man gibt im Gedanken:
'Wenn ich diese Gabe gebe, erheitert sich mein Herz, und Zufriedenheit und
Frohsinn steigen in mir auf';
8. oder der Herzensveredlung,
der Herzensläuterung wegen gibt man Gaben.
Rechtes Geben (
siehe AN V 148 )
1. Voller Eifer
2. Volle Ehrfurcht
3. Eigenhändig
4. Keine Abfälle
5.
Mit dem Glauben an künftige Vergeltung – an
gute Resultate
Hierbei geht es nicht um
eine Vergeltung durch den Empfänger der Gabe, sondern um das Verständnis, dass ein universelles
Gesetz im Prozess von Geben und Nehmen zur Wirkung kommt.
Früchte der Gaben
Reich - Hochbegütert - Hochvermögend !
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Voller Eifer |
Frauen
, Kinder, Knechte hören und dienen gern |
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Voller Vertrauen |
Schöne
Gestalt Gefälliges Ausseres Anmut Edle
Erscheinung |
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Zur rechten Zeit |
Rechtzeitig
gelangt man in den Besitz von Gütern- wann immer man sie benötigt |
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Mit freudigem Herzen |
Leicht
zu befriedigen (bezüglich
der 5 Sinne) |
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Ohne anderen zu schaden |
Durch
nichts kann der Besitz Schaden nehmen, (Feuer, Wasser, Diebe, Rauber, Erben,
Fürsten) |
Der vierfache Segen der
Almosenspende (siehe A.IV.57).
Wer Nahrung spendet, spendet einen vierfachen
Segen: er spendet Leben, Schönheit, Wohlsein und Kraft. Daher wird ihm unter
Himmelswesen oder Menschen langes Leben, Schönheit, Wohlsein und Kraft zuteil.
GEBEN MIT WEISHEIT
Der Sangha wird vom Buddha als höchstes Verdienstfeld
gepriesen. Der Verdienst einer Gabe ist abhängig
vom Grad der ethischen Reinheit und vom Grad der Weisheit.
(siehe MN
142)
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Empfänger |
Höhe des Verdienstes |
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1. ein Tathagata ( Buddha) |
nicht zählbar * unermesslich |
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2. ein Paccekhabuddha |
“ |
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3. ein Arahat (Heiliger) |
“ |
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4.
ein Wesen auf dem Weg zur Arahatschaft |
“ |
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5. ein Nichtwiederkehrer |
“ |
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6.
ein Wesen auf dem Weg zur Nichtwiederkehr |
“ |
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7. ein Einmalwiederkehrer |
“ |
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8.
ein Wesen auf dem Weg zur Einmalwiederkehr |
“ |
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9. ein Stromeingetretener |
“ |
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10. einer auf dem weg zum
Stromeintritt |
“ |
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11. jemand, der die Anhaftung
an die Sinnesvergnügungen aufgegeben hat (Jhana ) |
100 000 facher Verdienst zum
Quadrat |
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12. eine gewöhnliche Person
mit ethischem Verhalten |
100 000 facher Verdienst |
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13. eine gewöhnliche Person
ohne Ethik |
1000 facher Verdienst |
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14. ein Tier |
100 facher Verdienst |
7 Arten Gaben an den Orden des Buddha
(siehe MN 142)
1.
an den Orden mit dem Buddha an der Spitze
2.
an den Orden nach dem Paranibbana des Buddha
3. an den Mönchsorden
4. an den Nonnenorden
5.
an eine vom Spender oder Orden bestimmte Gruppe von Mönchen
6.
an eine vom Spender oder Orden bestimmte
Gruppe von Nonnen
7.
in der Zukunft, wenn die Mönche nachlässig sind, schlechten Charakter, schlechte
Moral haben und ihre Roben um den Nacken gehängt haben (auch hier ist der Verdienst höher
als an eine Einzelperson)
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4 Arten der Bereinigung der Almosenspeise
(siehe MN 151)
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Spender |
Empfänger |
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Reine Geisteshaltung |
Reine Geisteshaltung |
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Reine Geisteshaltung |
Unreine Geisteshaltung |
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Unreine Geisteshaltung |
Reine Geisteshaltung |
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Unreine Geisteshaltung |
Unreine Geisteshaltung |
»Da,
Brahmane, tötet einer... hat falsche Ansichten; und beim Zerfall des Leibes,
nach dem Tode, erscheint er im Gespensterreiche wieder. Dort lebt er von
der Nahrung der Wesen des Gespensterreiches, und davon erhält er sich. Und was
ihm hier seine Freunde und Gefährten, Angehörigen und Blutsverwandten spenden,
davon zehrt er dort, und dadurch erhält er sich. Das nun, Brahmane, ist der
geeignete Ort, wo dem dort Weilenden jene Gabe zugute kommt.«
»Wenn
nun aber, Herr Gotama, der abgeschiedene Angehörige oder Blutsverwandte nicht
an jenem Orte wiedererscheint, wer genießt dann jene Gabe?«
»Auch
andere seiner abgeschiedenen Angehörigen und Blutsverwandten, Brahmane, sind an
jenem Orte wiedererschienen.«
»Wenn
nun aber, Herr Gotama, weder jener Angehörige und Blutsverwandte, noch
irgendein anderer Angehöriger und Blutsverwandter dort wiedererschienen ist,
wer genießt dann jene Gabe?«
»Unmöglich ist es, Brahmane, es kann nicht
sein, daß jener Ort in dieser langen Zeit unbewohnt bleiben sollte von
abgeschiedenen Angehörigen und Blutsverwandten. Übrigens aber, Brahmane, bleibt
auch der Geber nicht ohne Lohn.«